Der Rosenkavalier (Richard Strauss)
Tosca (Giacomo Puccini)
Der Barbier von Sevilla (Gioacchino Rossini)
30.03. bis 02.04.2012
Am 30. März, dem Beginn der Folge von drei Opernaufführungen steht eine der zu Recht erfolgreichsten Opern der Musikgeschichte, Der Rosenkavalier von Richard Strauss auf dem Programm. Vor genau 100 Jahren in Dresden uraufgeführt, bietet die Oper bis heute die Doppelbödigkeit von Schwank und Melancholie, höchst wirkungsvolle Szenen und zauberhafte Musik in der Welt der Aristokratie und des Geldadels. Die Charaktere sind sprachlich wie musikalisch großartig gezeichnet: die lebensweise und am Ende Verzicht übende Feldmarschallin, der jugendlich leidenschaftliche Octavian oder der polternde, von sich eingenommene Ochs auf Lerchenau, dessen Name bei der Entstehung der Oper lange Zeit dem Werk den Titel gab und erst kurz vor der Uraufführung auf Wunsch des Librettisten Hugo von Hoffmannsthals geändert wurde. In der Inszenierung von Andreas Homoki an der Komischen Oper aus dem Jahr 2006 ist die in Berlin stets gefeierte Stella Doufexis als Octavian zu hören.
Eine wahrhaft klassische Inszenierung von Giacomo Puccinis tragischer, wunderschöner und trauriger Oper Tosca an der Deutschen Oper folgt am nächsten Abend; Boleslaw Barlogs Interpretation des Werks mit stimmigen Bildern und stilisierten, aber historisch inspirierten Kostümen von 1969 (!) wird – wenn man es so sagen will – in der Fassung von Götz Friedrich aus dem Jahr 1987 gegeben.
Am Sonntag schließt dann Il barbiere di Sevilla die Folge von drei großen Opern in der Inszenierung von Katharina Thalbach ab. Inspiriert von Rossinis funkensprühender Musik lässt sie in der Deutschen Oper ihrer künstlerischen Phantasie freien Lauf und zündet ein turbulentes Feuerwerk unterhaltsamer Ideen.
Von Anfang bis Ende sind Sie gut aufgehoben im gastlichen ABACUS Tierpark Hotel im Osten der Stadt.
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